
In letzter Zeit scheint sich ein kleiner Trend in der “Minispiel-Szene” abzuzeichnen.
Weniger komplexe Ideen, die den Spielspaß an der reinen Funktion in den Vordergrund stellen, werden beliebter.

ISHO haben es die folgenden 2D-Spiele momentan angetan:
Alle drei Spiele vereint die Idee, 2D-Elemente in einer physikalisch möglichst korrekten interessanten Umgebung darzustellen.
Während man in Marker World und Crayon Physics lediglich eine kleine zweidimensionale Kugel (will sagen “Kreis”) Sterne einsammeln lässt, die nur durch das Hinzufügen von zu zeichnenden Objekten erreichbar sind, muss in Phun gleich die komplette Umgebung mit sämtlichen Bauteilen eigens erstellt werden.
Hierzu steht einem ein Editor zur Seite, der auf einem zwei-Phasen-System beruht.
Drückt man die “Pause”-Taste, steht die komplette Physik still und alle Objekte ruhen zunächst an der Platzierungsstelle.
Aktiviert man die Physik allerdings wieder, wird der Sinn und Hintergrund des Spiels deutlich… .
Tausende kleine Kugeln kullern wie in Sonys “Bravia”-Spot den Berg herunter, mit Federn betriebene Katapulte schleudern Teilchen in einen wackeligen Turm, ein gigantischer Klotz transformiert sich von einer Sekunde auf die nächste in Wasser und verteilt sich in der Umgebung.
Was in Marker World und Crayon Physics noch durch strukturierte Level und ein klares Ziel (dem Einsammeln von Sternen) entfernt an gewohnte, konventionelle Konzepte erinnert, wird in Emil Ernerfeldts Phun zum vollendeten physikalischen Spielplatz.
Alle drei Spiele sind sehr intuitiv zu bedienen (Phun sticht mit seiner Funktionsvielfalt allerdings klar heraus) und den schnelle Klick in jedem Fall wert.
Wer die Verknüpfung zum Programm erst auf dem Desktop hat, wird letztlich unterhaltsame Minuten/Stunden mit einem oder auch allen dreien Spielen haben.
Offizieller Phun-Trailer
Marker World Concept Demo
Crayon Physics Level 1
Crayon Physics Deluxe Demo
Phun
Marker World
Crayon Physics
Crayon Physics Deluxe (preview)
(Quelle)
(Siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=d7eGypGOlOc)
(Weitere Infos: http://icampus.mit.edu/MagicPaper/)
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